Nysted und Umgebung

Willkommen

Willkommen auf dieser Website die Nysted und Umgebung präsentiert. Die Website ist vom NOF (Nysted und Umgebung Gemeinschaftsrat) erstellt . Der Zweck besteht darin, von relevanten und aktuellen Informationen über Nysted und Umgebung zu berichten.

Nysted ist die südlichste Kleinstadt in Dänemark. Die Stadt liegt am Nysted Haff, das sich aus der letzten Eiszeit, als ein sogenanntes Tunneltal, gebildet hat. Während das übrige Lolland flach ist, ist die Landschaft nordwestlich recht hügelig, wie ein Band erstreckt sich diese hügelige Gegend über die Insel.

Nysted war seit der Mitte des Mittelalters Zentrum der königlichen Verwaltung im östlichen Teil der Insel. Bis ins 16. Jahrhundert war es nur die Stadt Nakskov, die auf der Insel größer und bedeutungsvoller war als Nysted. Nysted verlor später langsam an Bedeutung. Zurück blieb eine kleine gemütliche Stadt mit dazu gehörende Vor- und Nachteilen.

Aalholm / Ålholm

Bis 1726 war das Schloss Aalholm Zentrum der Macht des Königs auf Ostlolland. Es wurde aber in diesem Jahr an Emerentia von Levezau verkauft, deren Nachkommen das Schloss bis 1998 besaßen.

Obwohl das Schloss mehrfach umgebaut wurde, kann man doch immer noch das Mittelalterliche des leicht bedrohten Komplexes erahnen. Leider gibt es keinen Eintritt mehr in das Innere des Schlosses. Man kann aber in dem sog. „Pferdegarten“ spazieren gehen oder mit dem Rad fahren, um einen Eindruck der Anlage zu erhalten.

Nysted Kirche

Die jetzige Kirche kann man bis auf das Jahr 1300 zurück datieren. Sie bestand eigentlich aus einem Langhaus mit 4 Fächern und einer 3 seitigen Chorrundung gegen Osten. Ca. 100 Jahre später kam der Turm dazu. Auf der Südseite befindet sich ein Querbau, der als Sakristei oder Grabkappelle diente. Er ist wahrscheinlich der Rest einer älteren Kirche.

Der Turm wurde 1659 mit der jetzigen Spitze versehen, die 1935 mit Kupfer eingedeckt wurde (2018 renoviert). Ca. 1643 wurde die Kirche mit einem 2 Fächer-Seitenschiff an der Nordseite erweitert. In der Verlängerung des Seitenschiffes wurde im Jahre 1782 eine Grabkappelle für das Geschlecht Raben-Levezau gebaut, die Besitzer von Aalholm waren. Das heutige Aussehen erhielt die Kirche um 1864, da wurde eine größere Renovierung durchgeführt.

Aarestrups Haus

Emil Aarestrup wurde nach seinem Tod einer der bewundertsten Dänische Dichter um 1850. Zu seinen Lebzeiten war er mehr mit anderen Dingen beschäftigt. Er war von 1827 – 1838 praktischer Arzt in Nysted. Er engagierte sich im Leben der Stadt und der Umgebung, z.B. war er Mitglied des Gemeinderates. Danach zog er nach Sakskøbing und wurde danach Amtsarzt in Odense.

Aarestrups Haus, Adelgade 80, ist nun als Museum zu besichtigen.

Frejlev Wald

Der Wald liegt wie ein schützendes schmales Band in Richtung Guldborgsund östlich von Frejlev. Der Wald gehörte den Bauern in Frejlev, jedenfalls seit etwa 1500. Die Geschichte sagt, dass die Bauern den Wald von Königin Margrete 1. geschenkt bekommen haben, weil sie ihr halfen bei der Eroberung einer Burg, die damals in der sumpfigen Niederrung entlang des Frejlev Baches lag.

Der Wald ist besonders reich an Altertümern, Hünengräbern (Ganggräber), Rund-und Langgräbern, Bronzealterhöhen und verschiedene andere Steinanlagen. Mitten im Wald liegt ein überdachtes Ganggrab, in das man hinein krabbeln kann.

Knækkerygstenen (Rückenbruchstein)

Am Ende des Enghavevej an der Strandwiese in Frejlev Enghave - gegen den Guldborgsund - steht dieser Stein. Es wird erzählt, dass hier im Jahre 1533 ein Vogt von Aalholm erschlagen wurde, und sein Rücken von den versammelten Bauern aus Frejlev gebrochen wurde.

Der Mord ist authentisch. Man hat alle Quellen, die dies berichten, aber es glückte den Bauern vor der gewaltigen Strafe zu entkommen. Sie bekamen nur eine verhältnismäßige milde Strafe,  weil ...

Skalkekorset (Schalkkreuz)

Ein Schalk ist ein Schwindler und ein Betrüger, vielleicht aus gutem Grund dies zu sein.

Das Kreuz hat seit 1533 die Vorbeigehenden daran erinnert, dass in Frejlev ein paar Bauern lebten mit einem Schalk im Nacken. Denn -  sie hatten zuerst einen der königlichen Beamten ermordet, und danach versuchten sie dem König die Strafe versagen, zu der sie verurteilt worden waren

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