Frejlev
24. september 2015
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Frejlev Wald:

Der Wald liegt wie ein schützendes schmales Band in Richtung Guldborgsund östlich von Frejlev. Der Wald gehörte den Bauern in Frejlev, jedenfalls seit etwa 1500. Die Geschichte sagt, dass die Bauern den Wald von Königin Margrete 1. geschenkt bekommen haben, weil sie ihr halfen bei der Eroberung einer Burg, die damals in der sumpfigen Niederrung entlang des Frejlev Baches lag. Der Wald ist besonders reich an Altertümern, Hünengräbern (Ganggräber), Rund-und Langgräbern, Bronzealterhöhen und verschiedene andere Steinanlagen. Mitten im Wald liegt ein überdachtes Ganggrab, in das man hinein krabbeln kann.

Im Info-Café  kann man eine Broschüre auf Deutsch erhalten

 

Knækkerygstenen (Rückenbruchstein):

Am Ende des Enghavevej an der Strandwiese in Frejlev Enghave - gegen den Guldborgsund - steht dieser Stein. Es wird erzählt, dass hier im Jahre 1533 ein Vogt von Aalholm erschlagen wurde, und sein Rücken von den versammelten Bauern aus Frejlev gebrochen wurde. Der Mord ist authentisch. Man hat alle Quellen, die dies berichten, aber es glückte den Bauern vor der gewaltigen Strafe zu entkommen. Sie bekamen nur eine verhältnismäßige milde Strafe.

Skalkekorset (Schalkkreuz):

Ein Schalk ist ein Schwindler und ein Betrüger, vielleicht aus gutem Grund dies zu sein. Das Kreuz hat seit 1533 die Vorbeigehenden daran erinnert, dass in Frejlev ein paar Bauern lebten mit einem Schalk im Nacken. Denn -  sie hatten zuerst einen der königlichen Beamten ermordet, und danach versuchten sie dem König die Strafe versagen, zu der sie verurteilt worden waren.